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Diplomlehrerin Christine Stallinger
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Blog - Was mich bewegt
Nicht zu sehr abweichen
08.11.2010 22:23:43
Was haben faires, egoistisches oder übersoziales Verhalten mit Bewertungen in Gruppen zu tun?
Menschen tun viel, wenn es einen hohen emotionalen Nutzen verspricht
03.11.2010 11:42:24

Was Menschen tun, wenns Spaß macht: Eine schwedische Projektgruppe hat eine gewöhnliche U-Bahn-Treppe zu einem Klavier umfunktioniert.  Was dann geschah...

Auswirkung des Lärmniveaus im Klassenzimmer auf Schulleistung unterschätzt
03.11.2010 11:02:15

Die Mehrheit befragter deutscher Schüler fühlt sich durch den Geräuschpegel im Klassenraum gestört und unter Stress gesetzt. Das wirkt sich deutlich auf das Befinden, die schulische Leistungen und die spätere Berufswahl aus.

Jugendliche, die ihre negativen Gefühle differenzierter beschreiben können, trinken weniger Alkohol.
14.10.2010 11:58:16

Heute fand ich einen hochinteressanten Beitrag von Alena Friedrich, Uni Mannheim.  Ich möchte einige wichtige Aspekte hier auszugsweise vorstellen: (© Forschung erleben 2010, alle Rechte vorbehalten). Es werden viele Gründe  genannt, um Alkohol zu trinken:Neben dem guten Geschmack oder Gruppenzwang, auch „um abzuschalten“, „um den Stress in der Schule und der Arbeit zu vergessen“, „um Kummer zu ertränken“ oder „um Ängste abzubauen“. Mit negativen Emotionen umgehen zu müssen motiviert also viele, zur Flasche zu greifen. Doch trifft dies wirklich auf die Mehrheit der Jugendlichen zu? Führt das bloße Vorhandensein von negativen Emotionen zu vermehrtem Alkoholkonsum oder lohnt es sich genauer zu betrachten, wie Jugendliche ihre Emotionen wahrnehmen und verbalisieren?


In einer Studie untersuchte ein Forschungsteam* den Zusammenhang zwischen dem Erleben von negativen Emotionen und Alkoholkonsum. Es stellte die Hypothese auf, dass es auf die sensible und genaue Wahrnehmung und Verbalisierung dieser Emotionen ankommt. Jugendliche bekamen einen programmierten Taschencomputer, in dem sie über drei Wochen hinweg mehrmals die Intensität von negativen Emotionen (traurig, ängstlich, ärgerlich, abgelenkt,…) vor dem Trinken und die konsumierte Alkoholmenge angeben sollten. Ziel war es, herauszufinden:- wie feinfühlig die Jugendlichen waren und wie differenziert sie daher ihre Emotionen angeben konnten. Das Ergebnis:   „unsensiblere“ Jugendliche sehen im Alkohol eher  einen Weg, um mit Problemen umzugehen. Kann ein Jugendlicher jedoch genauer beschreiben wie er sich fühlt, kann er eher identifizieren, woher das Gefühl kommt und was man dagegen tun könnte. Alkohol als Lösung erscheint dadurch weniger attraktiv.




Auf der Basis diese Studie kann man schlussfolgern, dass es sinnvoll wäre, Jugendlichen zu einer genaueren Wahrnehmung und Verbalisierung ihrer (negativen) Emotionen zu verhelfen. Damit würde ihnen ein angemessener Umgang mit diesen Gefühlen vermittelt.



















Weiterlesen: www.forschung-erleben.uni-mannheim.de





































































*(Kashdan, T.B., Ferssizidis, P, Collins, R.L., & Muraven, M (in press). Emotion Differentiation as resilience against excessive alcohol use: an ecological momentary assessment in underage social drinkers. Psychological Science.)














































Man behandelt Kinder entweder zu lange wie Babys oder zu früh wie Erwachsene.
14.10.2010 08:21:46

Sie sind zu laut, zu dumm, zu faul, zu unerzogen und überhaupt früher waren alle anders! Oder?
Hier möchte ich ein sehr bemerkenswertes und unbedingt zum Nachdenken, und zwar nicht nur mal kurz, anregendes Zitat einfügen:"Man behandelt Kinder entweder zu lange wie Babys oder zu früh wie Erwachsene."(Daniel Barenboim, Dirigent) Das trifft sich mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen. Ja, und wie können sich Kinder in einer sehr lauten, informationsüberfluteten Gesellschaft, in der ihnen kaum noch jemand in Ruhe zuhört, in der Erwachsene genervt sind, bemerkbar machen? Alles, was wir an Ihnen beobachten, hat seinen Ursprung in uns, unserem gesellschaftlichen Kontext. Seit ich  mit neuen neurowissenschaftlichen Erkenntnissen arbeite, konnte ich meine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen für mich und diese harmonischer gestalten, weil ich besser und besser begreife, wie die Funktion und die Entwicklung  des Gehirns Verhalten und Lernen beeinflussen. Und so verschaffe ich mir nach über drei Jahrzehnten Lehrtätigkeit neue AHA-Erlebnisse und erfreue mich an der Arbeit mit den Kindern.Ich kann das so bestimmt sagen, weil in den unterschiedlichen Grundschulklassen (mehrere hundert verschiedenen Kinder), in denen ich tätig war und bin, in Abschlussrunden auf die Frage: "Was hat dir heute besonders gefallen?" sehr häufig diese, Sie jetzt vielleicht verblüffende Antwort folgt: " Da, wo es ganz ruhig war." Diese Antwort bezieht sich auf ruhige Atmungsübungen, stille Fantasiereisen u.ä., die ich mit den KIndern mache und oft, selbst mitten im Tätigsein, durchführe oder einflechte. Auch der Einsatz einer leisen, unaufgeregten Erwachsenenstimme wirkt oft noch Wunder. Es gibt noch mehr an Gedanken, aber diese in einem anderen Blogbeitrag, z.B., warum wir unseren kleinen Jungen das Leben so unnötig schwer machen. 






 

WeltlandFrauentag 2010: LandFrauen fordern das Recht auf Bildung für sich und ihre Töchter
14.10.2010 07:22:46

Deutscher LandFrauenverband (dlv) fordert verstärkte Frauenförderung in Entwicklungshilfeprojekten  
LandFrauen fordern das Recht auf Bildung für sich und ihre Töchter ein“ lautet das Motto des diesjährigen WeltlandFrauentages am 15. Oktober. Es verweist auf das Grundrecht auf Bildung, das Frauen vielerorts noch vorenthalten wird. In Entwicklungsländern wird bis zu 80 % der landwirtschaftlichen Arbeit von Frauen erbracht. Sie sichern das Überleben der Familien in den Dörfern. Trotz ihres hohen Arbeitseinsatzes werden Frauen vielerorts auf Grund rechtlicher, ethnischer und kultureller Normen gering geschätzt und benachteiligt. „Frauenförderung muss deshalb integraler Bestandteil der Landwirtschaftsförderung in Entwicklungshilfeprojekten sein“, fordert Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Neben dem gleichberechtigten Zugang zu Landbesitz, Wasser,  Eigentum oder Krediten, sei insbesondere die uneingeschränkte Teilhabe an Bildung und Ausbildung zu fordern und zu fördern, so Scherb. Der Deutsche LandFrauenverband unterstützt zusammen mit dem weltweiten Netzwerk der LandFrauen diese Forderung nach gleichberechtigten Bildungschancen für Frauen und Männer. „Es ist nicht hinzunehmen, dass weltweit fast 1 Milliarde  Menschen an Hunger leiden“, so Scherb. Mehr als 1/3 der Weltbevölkerung seien Kleinbauern und ihre Familien. Mit Bildungsinitiativen und weiterer Hilfe könnten sie einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung der Familien leisten.Aber auch in Deutschland sehen sich Frauen in ländlichen Regionen besonderen Herausforderungen gegenüber, sei es der Mangel an Arbeitsplätzen oder fehlende Kinderbetreuung. „Der Deutsche LandFrauenverband stärkt die Frauen für ihre Interessen öffentlich einzutreten“, betont die dlv-Präsidentin. „Mit Qualifizierungsmaßnahmen unterstützt der dlv Frauen bei Existenzgründungen und anderen unternehmerischen Initiativen, die zusätzliches Familieneinkommen schaffen.“ Der WeltlandFrauentag wurde 1995 im Rahmen der UNO-Welt-Frauenkonferenz in Peking ins Leben gerufen. Ziel ist, den internationalen Austausch und das Verständnis zwischen LandFrauen zu fördern und auf ihre besonderen Leistungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt hinzuweisen. 








Quelle: Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)/ Pressemitteilung 39/2010 vom 13. Oktober 2010

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